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Jetzt hier bis zum 30. Juni für die Teilnahme beim Planungsbeirat für das Urbane Gartenquartier anmelden:

Der Planungsbeirat ist ein lokales Beteiligungsgremium, das den partizipativen Planungsprozess im Urbanen Gartenquartier kritisch-konstruktiv begleitet. Er soll Öffentlichkeit und Transparenz über den Planungsprozess herstellen und die Berücksichtigung der Beteiligungsergebnisse sicherstellen.

Der Planungsbeirat setzt sich zusammen aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern (9 Sitze) sowie Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen und Institutionen (8 Sitze), die im Bereich des geplanten Urbanen Gartenquartiers ansässig sind oder an dessen Planung interessiert sind.

Alle Interessierten können sich auf einen Sitz im Planungsbeirat bewerben, wenn sie nachweislich in Angermünde wohnen und mindestens 16 Jahre alt sind.

Die öffentliche Auslosung der Teilnehmenden für die 9 verfügbaren Sitze findet am Dienstag, 2. Juli 2024 um 17:00 Uhr im Ratssaal im Rathaus Angermünde statt.

Der Planungsbeirat trifft sich alle 2 Monate und wird dabei von einem Moderator*innen-Team unterstützt. Die Arbeit des Planungsbeirats endet voraussichtlich im Oktober 2025 mit dem Abschluss des Beteiligunsverfahrens.

Die Erste Sitzung des Planungsbeirats findet am Donnerstag, 11. Juli 2024 von 17 – 19 Uhr im Haus mit Zukunft, Schwedter Str. 14 in Angermünde statt.

Weitere Information zum Planungsbeirat gibt es hier auf unserer Website.

Informiert bleiben

Um Sie auf dem Laufenden zu halten, führen wir auf dieser Webseite ein Projekttagebuch. Dort werden regelmäßig alle Neuigkeiten und Termine ergänzt und die Fortschritte des Vorhabens können verfolgt werden. 

Zudem werden wir Sie bei Interesse regelmäßig per Email über alles Wissenswerte informieren. 

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Hintergrund der Entwicklung

INSEK Entwicklungskonzept Kernstadt

Die Stadt Angermünde plant die Entwicklung eines neuen Stadtviertels: Das Urbane Gartenquartier soll südlich des Mündesees und östlich der Altstadt entstehen.

Als klimafreundliches Wohngebiet konzipiert, soll es etwa 200 Wohneinheiten für bis zu 500 Menschen umfassen und einen modernen, nachhaltigen Schulbau beinhalten. Dieser ist als gemeinschaftlicher Lernort und offenes Zentrum für die Bürgerinnen und Bürger gedacht. Das neue Quartier soll die historische Altstadt ergänzen und den Charakter Angermündes als „Stadt am See“ stärken. Ein zentrales Ziel der Stadt ist es, die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Planung und Gestaltung des neuen Quartiers einzubeziehen und somit sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse und Ideen berücksichtigt werden.
Das Planungsgebiet für das Urbane Gartenquartier umfasst eine Fläche von circa 8,5 Hektar und befindet sich in der sogenannten „Oststadt“. Diese erstreckt sich zwischen Mündesee und Schwedter Straße, einem wichtigen Zubringer in die Stadt.
Betrachtungsraum Urbanes Gartenquartier

Zwischen dem nördlich gelegenen Mündesee und dem Planungsgebiet liegen Kleingärten mit einem hohen Erholungswert. Das Gebiet grenzt im Westen direkt an die historische Altstadt. Vom Bahnhof aus liegt der Standort etwa 15 Gehminuten entfernt und ist gut an das Straßen-, Rad- und Fußwegenetz angebunden. Etwa drei Hektar des Areals befinden sich im Besitz der Stadt, diese Flächen sind größtenteils für den Bau der Schule vorgesehen. Die restlichen Flächen befinden sich in Privateigentum.

Heute ist das Planungsgebiet eine Mischung aus industriellen Relikten, aktiven Gewerbebetrieben und sich frei entfaltender Natur. Die Struktur des Gebiets zeichnet sich durch versiegelte Flächen und eine gemischte Bebauung aus. Einige der Gebäude werden gewerblich genutzt, andere stehen leer. Früher waren auf dem Gelände verschiedene Betriebe ansässig, darunter Kfz-Werkstätten und Bauunternehmen, deren Aktivitäten Anfang der 2000er Jahre größtenteils eingestellt wurden.

Was ist überhaupt ein Gartenquartier?

Im Urbanen Gartenquartier werden die Prinzipien der „Gartenstadt“ angewandt. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines attraktiven, grünen Wohnquartiers, das dennoch ein städtisches Gefühl vermittelt und auf kurze Wege setzt. Durch eine charakteristische Architektur und ein durchdachtes Straßennetz soll ein zusammenhängendes Viertel entstehen, das die Stadt gut mit dem See verbindet.

Ein wesentliches Element des neuen Stadtviertels ist der Neubau der Grundschule. Die Schule richtet sich an alle Kinder der Stadt Angermünde. Der Schulneubau wird modernen pädagogischen Ansprüchen gerecht und setzt ein Beispiel in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit. Weitere Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Generationenwohnen sollen ebenfalls in das neue Quartier integriert werden. Kleine gemeinschaftliche Büros (Co-Working) sowie ein Quartiersladen sind weitere mögliche Nutzungsmöglichkeiten.